PIADENO®

Flex Simulator

Zur Auswertung

Anlagendaten

Quelle: Simulation
Eingang Szenario

PV-Nennleistung, Wetter, Verbraucherprofil

Berechnung

Anlagenmodell

Ausgang

Sekündliche physikalische Last und PV-Potenzial

Verbraucherlast ist der Bedarf der Maschinen und sonstigen Verbraucher. PV-Potenzial ist die verfügbare Erzeugung vor EMS-Abregelung. Diese gemeinsame Quelle wird durch Batterie, Regelungsvariante und Vermarktung nicht verändert.

Anlagendaten · Einstellungen

0 kWp1.000 kWp

Diese Einstellungen bestimmen die simulierten PV- und Verbrauchszeitreihen. EMS und Vermarktung verwenden die daraus entstehenden Anlagendaten.

Gesamte Woche · Montag bis Sonntag

Übersicht: Mittelwerte mit Min/Max-Bändern aus den Sekundenwerten. Alle Berechnungen verwenden die vollständigen Zeitreihen.

Gewähltes Viertelstundenintervall · 900 Sekundenwerte

NAP und Stromtarif

Eingang Messwert

Gesamt-NAP und getrennte Bezugs-/Einspeisezähler

Berechnung

Tarifberechnung

Ausgang

Standortkosten aus dem gesamten Zählerstand

Netzanschlusspunkt der gewählten Anlage · positive Leistung = Bezug, negative Leistung = Einspeisung. Der Verlauf folgt der gemeinsamen Woche-/Tagesauswahl; die Kosten zeigen stets die ganze Woche.

Stromtarif
Tarif auswählen
Abrechnung

Alle Kosten netto. Fixpreis als Energiepreis; variable Bezugskosten kommen bei beiden Tarifen hinzu. Spot-Optimierung verwendet den Spot-Tarif.

Stromkosten der Woche

Strombezug
…
Einspeiseerlöse
…
Stromkosten
…
Batterieverschleiß · gesamte Anlage
…
Gesamtkosten
…

NAP-Leistung · Gesamte Woche

Mittelwerte und Min/Max-Band aus den Sekundenwerten, einschließlich Marktleistung. Die Tarifabrechnung und das Intraday-Ergebnis werden getrennt berechnet.

Batterie

Eingang Konfiguration

Kapazität, Grenzen, Start-SOC und Wirkungsgrad

Berechnung

Batteriemodell

Ausgang

SOC-Verlauf als Simulationsreferenz

Batterieparameter
25 kW1.000 kW
0 kWh2.000 kWh
50 %100 %

Geschätzte Nutzungskosten für Standortbetrieb und Intraday.

Ladezustand · Gesamte Woche

Mittelwerte mit Min/Max-Band aus den Sekundenwerten. Die gestrichelten Linien markieren SOC-Minimum und SOC-Maximum. Zeitraum und Zeitmarkierung folgen der gemeinsamen Auswahl.

EMS

Eingang Konfiguration

Betriebsart, Bezugsziel und Grenzen

Berechnung

Regelung

Ausgang

Lokale Leistungsvorgabe an die Batterie

Batteriebetrieb

Ladung ausschließlich aus PV-Überschüssen.

Gewünschte Obergrenze für den Netzbezug in kW. Bei der Lastspitzenkappung soll die Batterie den darüberliegenden Bedarf decken. Der Wert begrenzt auch zusätzliche Netzladung bei Spot-Optimierung und Intraday. Reichen Batterieleistung, verfügbare Energie oder Rampe nicht aus, kann der Bezug darüber liegen. Der Wert ist eine EMS-Vorgabe und keine technische Anschlussgrenze.300 kW
150 kW500 kW

Nicht nutzbarer PV-Überschuss wird bis auf 0 kW PV-Erzeugung abgeregelt. Bei abruptem Lastabfall kann die Batterierampe kurzzeitige Einspeisung verursachen; sie bleibt in Messwerten und Bilanz enthalten.

EMS-Telemetrie

604.800 Sekunden / Woche
Eingang Messwert

PV, Batterie, Gesamt-NAP und Energiezähler

Berechnung

1 s → 60 s → 900 s

Ausgang

Abgeschlossene Berichte für die Algorithmik

Regelstrategie

Die gewählte Regelstrategie steuert die dargestellte Batterie- und NAP-Telemetrie, Zähler, Minutenberichte sowie SOC- und Shadow-Fehleranalyse. Die Anlagendaten darüber sind für beide Varianten gleich. NAP-Übersicht, Stromkosten und Batterie-SOC darüber sowie Hauptdiagramme, Kennzahlen und Handelsabrechnung darunter zeigen die gewählte Regelstrategie. NAP- und Wochenvergleich zeigen immer beide Varianten.

Gewähltes Viertelstundenintervall

Die Batteriekurve folgt der gewählten Regelstrategie. NAP-Leistung und Vorgaben zeigen A und B im selben Viertelstundenblock. Positiver NAP bedeutet Bezug, positive Batterieleistung Entladung. Gemessene PV nach Abregelung bleibt in Zählern und Minutenberichten enthalten.

Datenstand und wirksame Vorgabe

Vorgaben gelten ab dem angezeigten Ausgabezeitpunkt. Die Cloud verwendet nur bereits empfangene, abgeschlossene Berichte; Sekundenwerte dienen der lokalen Regelung und der Wiedergabe.

Letzter abgeschlossener Minutenbericht

NAP · Auswertung des gewählten Blocks

Gewählter BlockNAP-Energie · kWhMax. Bezug · kWMax. Einspeisung · kWZielabweichung · kWh

Steuerungsvergleich · gesamte Woche

VarianteNetto-HandelsergebnisKauf / Verkauf · kWhAbsoluter Blockfehler · kWhBegrenzung · MinutenΔ Speicherenergie · kWh DCMarktverschleiß · €

Zielabweichung = reale NAP-Energie − unabhängige NAP-Referenzenergie − vereinbarte Marktenergie. Ohne Intraday ist die Marktenergie 0; der Vergleich zeigt den Einfluss beider Regelungen auf den EMS-Grundbetrieb. Ausgleichsbuchungen zählen separat und beseitigen diesen Fehler nicht. Negative Speicherenergiedifferenzen zeigen eine Beanspruchung von Standortenergie. Die Markt-Einspeisegrenze begrenzt zusätzliche Batterieeinspeisung; bestehende PV-Einspeisung kann darüber hinausgehen.

Messung und Regelung · Einstellungen

Die Cloud berechnet den realen SOC aus dem bekannten Startwert und den gewählten Messdaten. Getrennte Energiezähler erfassen auch Lade- und Entladeverluste innerhalb derselben Minute. Diese SOC-Schätzung bestimmt den Marktbestand von A und B. Bei gleichen Online-Aufträgen erzeugt A den gemeinsamen Auftragsstrom aus seinen verfügbaren Berichten. Die hypothetische Shadow Battery wird separat fortgeführt.

Messdaten

Minutenberichte enthalten mittlere AC-Leistungen, simulierten End-SOC als separate Prüfgröße und getrennte kumulative Zähler für PV-Erzeugung, Batterie-Ladung/Entladung und NAP-Bezug/Einspeisung. Der reale End-SOC wird nicht zur Korrektur der Cloud-Schätzung oder der Shadow Battery verwendet. Verbraucherlast = PV + NAP + Batterie. Exaktes PV-Potenzial ist ausschließlich im Diagnosevergleich verfügbar. Bei Abregelung bleiben die operativen Shadow-Zustände eingeschränkt bestimmbar.

Messprofil: separate AC-Messung für PV, Batterie und Gesamt-NAP; getrennte Batterie- und NAP-Zähler sowie aktiver PV-Abregelstatus werden vorausgesetzt. Die Verfügbarkeit ist am Ziel-EMS zu bestätigen. Initial gelten bekannter Start-SOC und 65 kW Grundlast bei 0 kW PV als Startschätzung. Messung und Übertragung sind ideal, ohne Rauschen oder zusätzliche Verzögerung.

Leistung und Ladezustand

Gesamte Woche · Montag bis Sonntag

672 Intervalle / Woche
Zusatzinformation
Aus Telemetrie berechnet
Berechnete Werte

Spot-Preis · oekostrom · 5.–11.10.2026

Netzleistung: positiv = Bezug · negativ = EinspeisungPV-Erzeugung = nach Abregelung

Kennzahlen der gesamten Woche

VerbrauchEnergiebedarf der Verbraucher über die gesamte Woche, aus der Telemetrie rekonstruiert.
…
PV-ErzeugungTatsächlich erzeugte PV-Energie nach Abregelung über die gesamte Woche.…
…
NetzbezugSumme der tatsächlichen Netzbezüge über die gesamte Woche. Bezug und Einspeisung werden getrennt erfasst.…
…
Max. NetzbezugHöchste sekündlich simulierte NAP-Bezugsleistung der ausgewählten Anlage in dieser Woche.…
…

Batterie-Rekonstruktion

Eingang Messwert

AC-Telemetrie, Startwert und Modellparameter

Berechnung

Rekonstruktion

Ausgang

Berechneter Shadow-Zustand; Referenz nur zur Prüfung

Reale Batterie · SOC aus Minutenberichten

Vergleich beider Verfahren am selben Messverlauf der Detailansicht, geprüft an jedem Minutenende über die ganze Woche. Mit getrennten AC-Zählern gilt ΔE = ηL · ELadung − EEntladung / ηE. Ideale Zähler und bekannte konstante Wirkungsgrade sind vorausgesetzt. Dieser Vergleich prüft den tatsächlichen Speicherzustand; der EMS-Modellvergleich darunter prüft einen separat rekonstruierten Betrieb.

Minuten-DatengrundlageMax. SOC-Fehler · ppMax. Energiefehler · kWh

Prüfstatus · technische Umsetzung

Max. Fehler zum eigenen Blockziel
Max. Baseline-Fehler zur Referenz
Max. Gesamtfehler zur Referenz

Gesamtfehler = Fehler zum eigenen Blockziel + Baseline-Fehler, jeweils mit Vorzeichen pro Block. Die Maximalbeträge können in verschiedenen Blöcken auftreten. Referenzwerte beeinflussen weder Vorgaben noch Abrechnung.

Nachweise für eine reale Anlage
  1. Register und AC-Messpunkte des Ziel-EMS abgleichen; getrennte Zähler und Abregelstatus nachweisen.
  2. Messfehler, Verzögerung, Ausfälle, Neustarts und sichere Ersatzregelung mit realen Aufzeichnungen prüfen.
  3. Akzeptanzgrenzen für Blockenergie, Peaks, Reaktionszeit und Unsicherheit festlegen.
  4. Liefervertrag, Baseline-Methode und Handelsverrechnung vereinbaren; Buchungen unabhängig nachrechnen.
  5. Hardwaretest, passiver Parallelbetrieb und begrenzter aktiver Versuch.

EMS-Modell · Datengrundlage

EMS-Modell · Datenauflösung

Gleicher Messverlauf der ausgewählten Anlage, unabhängige Zustände. Fehler gegenüber der separat sekündlich simulierten Anlage ohne Markt. Minuten- und Viertelstundenbeobachter führen die EMS-Regel mit Mittelwerten aus; der Vergleich bewertet dieses Rekonstruktionsverfahren. Getrennte Energiezähler erhalten reale Lade-/Entlademengen, aber nicht deren zeitliche Reihenfolge für den hypothetischen Betrieb ohne Markt.

DatengrundlageMax. SOC-Fehler · ppMax. Energiefehler · kWhMax. Blockfehler NAP · kWh

EMS-Modell · Viertelstundenberichte im Detail

Max. SOC-Abweichung (pp)Größte absolute SOC-Abweichung des aus Viertelstunden-Mittelwerten rekonstruierten EMS-Modells gegenüber der unabhängigen Sekundenreferenz ohne Markt. Verglichen wird an jedem Viertelstundenende. pp bedeutet Prozentpunkte: 50 % gegenüber 48 % ergeben 2 pp.
…
Max. Speicherenergie-AbweichungGrößte absolute Differenz der gespeicherten DC-Energie zwischen dem aus Viertelstunden-Mittelwerten rekonstruierten EMS-Modell und der unabhängigen Sekundenreferenz ohne Markt. Verglichen wird an jedem Viertelstundenende über die gesamte Woche.
…
Max. NAP-Abweichung je ViertelstundeGrößte absolute Differenz der saldierten NAP-Energie eines 15-Minuten-Blocks zwischen rekonstruiertem EMS-Modell und unabhängiger Sekundenreferenz ohne Markt. Ausgewiesen wird der größte Blockfehler der Woche in kWh.
…

Messwerte und Prüfverfahren

Die ausgewählte simulierte Anlage liefert zeitgleiche AC-Werte für PV-Erzeugung, NAP und Batterie sowie den PV-Abregelstatus. Daraus folgt: Verbrauch = PV + NAP + Batterie; Netzbezug und Batterieentladung sind positiv. Die Modellrekonstruktion führt die gewählte EMS-Regel mit eigenem Ladezustand ohne Markt fort. Bei aktivem Intraday ist das die Shadow Battery. Start-SOC, Batteriegrenzen und Wirkungsgrade gelten als bekannt.

„Verfügbare PV bekannt“ ergänzt das synthetische PV-Potenzial vor Abregelung als ideale Zusatzinformation. „Nur PV-Erzeugung gemessen“ verwendet die tatsächlich erzeugte Leistung. Der gemeldete Abregelstatus zeigt, wann zusätzliches PV-Potenzial fehlt; betroffene und folgende Zustände bleiben als eingeschränkt bestimmbar markiert. Der Status verrät nicht die Höhe der abgeregelten Leistung.

SOC-Abweichungen werden in Prozentpunkten (pp) angegeben. Verglichen werden sämtliche 672 Intervalle der Woche mit der unabhängigen Referenz ohne Markt. Die Rekonstruktion liest weder Referenzzustände noch künftige Werte. Die Eingangsleistungen sind Mittelwerte der Sekundenanlage. Die Gegenüberstellung von Sekunden-, Minuten- und Viertelstundenbeobachtern zeigt den Aggregationsfehler.

Anlagentopologie

Eingang Messwert

Gemessene AC-Leistungen

Berechnung

Leistungsbilanz

Ausgang

Verbraucherlast und virtuelle Aufteilung

Leistung im gewählten Viertelstundenintervall · SOC am Intervallende aus dem Anlagenmodell (Prüfgröße)

Z1–Z3: simulierte AC-Zählpunkte · NAP: + Bezug / − Einspeisung · Batterie: + Entladen / − Laden

Energiebilanz

Eingang Messwert

Getrennte Lade-/Entlade- und NAP-Zähler

Berechnung

Energiebilanz

Ausgang

Energiemengen; Verluste aus Wirkungsgradmodell

Ladeenergie · ACGesamte Ladeenergie aus PV und Netz, am AC-Anschluss der Batterie gemessen.
…
Entladeenergie · ACVon der Batterie am AC-Anschluss abgegebene Energie.
…
SpeicherverlusteWandlungsverluste bei Ladung und Entladung über die gesamte Woche.
…
PV-AbregelungVerfügbares PV-Potenzial, das nicht erzeugt wurde.
…
Ladequellen
PV…
Netz…
SOC Anfang / EndeFüllstand der Batterie zu Wochenbeginn und Wochenende, bezogen auf 100 % ihrer nominalen Kapazität. Die konfigurierten SOC-Grenzen schränken den Betriebsbereich ein.
Anfang
…
Ende
…
Änderung Speicherenergie · DCLadung − Entladung − Verluste = Änderung der Speicherenergie. Positiv: am Wochenende ist mehr Energie gespeichert; negativ: weniger.…

Modellannahmen

Wochenmodell eines mittelgroßen Sägewerks mit synthetischer Verbraucherlast und Sommer-PV, historischen Spotpreisen und synthetischen Intraday-Preisen.

Berechnungsregeln und Quellen

Profile und Batterie

Produktion Mo–Fr 06–22 Uhr; Anlauf ab 05:30 Uhr und reduzierte Last bei Pausen. Grundlast rund 65 kW, Produktionslast meist 280–360 kW, Maschinen-Spitzen bis etwa 500 kW. Samstagvormittag Wartung. PV-Tagesgang 05–21 Uhr mit Leistungsfaktor 0,88 und Wettervariation; ohne Standortbezug.

Start-SOC einstellbar (Standard 50 %), innerhalb der gewählten SOC-Grenzen. Die Eigenverbrauchsreserve im kombinierten Betrieb ist 40 %, ebenfalls auf den SOC-Bereich begrenzt. Gesamtwirkungsgrad einstellbar (Standard 85 %); Lade- und Entladewirkungsgrad sind jeweils dessen Quadratwurzel (im Standard etwa 92,2 %); keine Alterung oder Selbstentladung. SOC-Werte gelten am Intervallende. Quelle für den Wirkungsgrad: NREL ATB 2024.

Shadow Battery

Jede Regelstrategie rekonstruiert ihre Shadow Battery aus Messdaten und bekannten Modellparametern. Geschätzte Marktenergie = aus Telemetrie geschätzte reale Speicherenergie minus eigene Shadow-Energie. Die unabhängige Referenz wird erst nach beiden Betriebsdurchläufen zur Fehlerbewertung berechnet. Spot-Optimierung erlaubt Netzladung im EMS-Betrieb. Die Markttranche erlaubt zusätzliche Netzladung. Schutz der Standortenergie ist ein Regelungsziel; in der Sekundenanlage werden Verletzungen durch die Speicherenergiedifferenz gegenüber der Referenz sichtbar. Ihr freier Laderaum ist das Minimum aus eingestelltem Marktspeicher-Limit und Energie am SOC-Maximum minus Shadow-Energie minus 5 % der Nennkapazität als Sicherheitsabstand. Der tatsächliche Spielraum verändert sich mit dem EMS-Betrieb.

Belegter PV-Laderaum kann zusätzliche Abregelung verursachen. Marktverluste = reale Verluste minus Shadow-Verluste; durch vermiedene Wandlung können sie negativ sein.

Netz und Lieferung

Netzleistung = Verbrauch − PV-Erzeugung + Ladung − Entladung. Online-Kaufaufträge werden anhand des Netzbezugsziels und der bis dahin gemeldeten Bezugsspitze begrenzt. Die physische Ausführung berücksichtigt Leistungs-, SOC- und Rampengrenzen. Das schützt keine bereits vorhandene Überschreitung im EMS-Betrieb. Bei Nulleinspeisung ist 0 kW die angestrebte Untergrenze, sonst gilt die konfigurierte Markt-Einspeisegrenze. Abregelung kann nur die verfügbare PV reduzieren. Verhindert die Batterierampe nach einem Lastabfall die sofortige Rücknahme der Entladung, bleibt die kurzzeitige Einspeisung als tatsächlicher Netzfluss bilanziert.

Marktanteil · geschätzt = realer NAP minus Shadow-NAP. Lokale Lieferabweichung = geschätzter Marktanteil minus gehandelte Leistung. Marktbereinigter NAP = realer NAP minus gehandelte Leistung minus Lieferabweichung. Die bereinigte Energie entspricht damit der eigenen Baseline. Ihre Abweichung zur unabhängigen Referenz wird separat geprüft.

Anlagenregelung und Leistungsrampen werden sekündlich simuliert. Handelsprodukte bleiben viertelstündlich; Messung und Übertragung erfolgen ideal ohne zusätzliche Verzögerungen. Reale Nulleinspeisung benötigt geeignete Wechselrichterregelung und NAP-Messung: SMA.

Abrechnung

Lieferabweichungen werden zum synthetischen Intervallpreis ausgeglichen; die zusätzliche Abweichungsgebühr fällt auf ihren absoluten Energiebetrag an. Beispiel: 100 kW Vertrag gegenüber 85 kW Lieferung über 15 Minuten = 3,75 kWh Mindererfüllung. Energieausgleich kann negativ sein; die Gebühr bleibt nichtnegativ. Ausgleichsenergie: positiv = zusätzlicher Bezug, negativ = zusätzliche Abgabe.

Handels- und Ausführungskosten gelten für beide Richtungen, Netzkosten auf den positiven Unterschied der Bezugsenergie gegenüber der eigenen Baseline; Verschleiß auf die geschätzte zusätzliche DC-Speicherentnahme. Aggregatoranteil auf positive variable Wochenmarge; Verteilung proportional auf positive Tagesmargen. Fixkosten fallen bei aktiver Marktteilnahme auch ohne Handel an.

Das Ergebnis ist eine Cash-Bilanz nach den aufgeführten Modellkosten, vor Steuern und Kapitalkosten. Unterschiedliche Endbestände beeinflussen den Strategievergleich. Die Standortrechnung umfasst die gesamten gemessenen NAP-Bezüge und Einspeisungen. Das getrennte Handelsbuch verwendet eine modellierte Zuordnung (shadow-v1). Eine gemeinsame Endabrechnung setzt eine vertragliche Verrechnung voraus und wird hier nicht ausgewiesen. Summen entstehen aus ungerundeten Werten.

Handelsannahmen und Quellen

Spot-Daten: oekostrom · EPEX SPOT AT, 5.–11. Oktober 2026, abgerufen am 14. Oktober 2026. 672 Viertelstundenpreise in ct/kWh; Zeitstempel Europe/Vienna. Laut Quellseite Börsenpreise exkl. Abwicklungsgebühr und USt.; Lieferantenaufschlag und variable Bezugskosten werden separat konfiguriert. Diese historischen Spotpreise bilden den Standorttarif. Intraday-Handelspreise sind ein getrenntes synthetisches Szenario.

Intraday-Preise: Das synthetische Wochenprofil ist an die EPEX SPOT AT · Continuous · ID3 · 12. Oktober 2026 und 13. Oktober 2026 angelehnt. Grundlage sind je 96 ID3-Preise für 15-Minuten-Produkte in €/MWh aus den bereitgestellten PDF-Auszügen. ID3 ist der volumengewichtete Durchschnitt der letzten drei Handelsstunden eines Produkts. Die beiden Tagesverläufe und ihre Mischungen bilden die sieben Simulationstage; es sind keine historischen Intraday-Preise der angezeigten Woche 5.–11. Oktober. „Mittel“ verwendet die beobachteten Schwankungen, „Gering“ halbiert und „Hoch“ verstärkt sie um 50 %, jeweils um den Tagesmittelwert. Ohne Wochenenddaten wird kein zusätzlicher Wochenendabschlag angenommen. ID3 dient als Preisnäherung; ausführbare Quotes am Blockanfang und Bid-/Ask-Spreads sind damit nicht nachgewiesen.

Die primitiven Regeln nutzen aktuelle synthetische Quotes. Die rollierende Prognoseoptimierung erhält davon getrennte synthetische Preis-, Last- und PV-Prognosen aus Tagesprofilen und bisherigen Beobachtungen; zukünftige Istwerte werden dabei nicht gelesen. Die modellierte Entscheidung am Blockanfang ist ein technischer Testzeitpunkt. Reale Vorlaufzeiten und Gate Closure müssen vor dem Betrieb berücksichtigt werden; Hintergrund: EPEX Trading Brochure · Februar 2026. Auftragsbuch, Live-Orders und grenzüberschreitender Handel werden nicht modelliert.

Weitere Quellen: EPEX-Handelsprodukte und APCS-Clearingentgelte. Die Modellkosten ersetzen keine realen Tarife.

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