PIADENO®

Flex Simulator

Zur Auswertung

Anlagendaten

Quelle: Simulation
Eingang Szenario

PV-Nennleistung, Wetter, Verbraucherprofil

Berechnung

Anlagenmodell

Ausgang

Sekündliche physikalische Last und PV-Potenzial

Verbraucherlast ist der Bedarf der Maschinen und sonstigen Verbraucher. PV-Potenzial ist die verfügbare Erzeugung vor EMS-Abregelung. Diese gemeinsame Quelle wird durch Batterie, Regelungsvariante und Vermarktung nicht verändert.

Anlagendaten · Einstellungen

0 kWp1.000 kWp

Diese Einstellungen bestimmen die simulierten PV- und Verbrauchszeitreihen. EMS und Vermarktung verwenden die daraus entstehenden Anlagendaten.

Gesamte Woche · Montag bis Sonntag

Übersicht: Mittelwerte mit Min/Max-Bändern aus den Sekundenwerten. Alle Berechnungen verwenden die vollständigen Zeitreihen.

Gewähltes Viertelstundenintervall · 900 Sekundenwerte

NAP und Stromtarif

Eingang Messwert

Gesamt-NAP und getrennte Bezugs-/Einspeisezähler

Berechnung

Tarifberechnung

Ausgang

Standortkosten aus dem gesamten Zählerstand

Netzanschlusspunkt der gewählten Anlage · positive Leistung = Bezug, negative Leistung = Einspeisung. Der Verlauf folgt der gemeinsamen Woche-/Tagesauswahl; die Kosten zeigen stets die ganze Woche.

Regelstrategie
Stromtarif
Tarif auswählen
Abrechnung

Alle Kosten netto. Fixpreis als Energiepreis; variable Bezugskosten kommen bei beiden Tarifen hinzu. Spot-Optimierung verwendet den Spot-Tarif.

Stromkosten der Woche

Strombezug
…
Einspeiseerlöse
…
Stromkosten
…
Batterieverschleiß · gesamte Anlage
…
Gesamtkosten
…

NAP-Leistung · Gesamte Woche

Mittelwerte und Min/Max-Band aus den Sekundenwerten, einschließlich Marktleistung. Die Tarifabrechnung und das Intraday-Ergebnis werden getrennt berechnet.

Batterie

Eingang Konfiguration

Kapazität, Grenzen, Start-SOC und Wirkungsgrad

Berechnung

Batteriemodell

Ausgang

SOC-Verlauf als Simulationsreferenz

Batterieparameter
25 kW1.000 kW
0 kWh2.000 kWh
50 %100 %

Geschätzte Nutzungskosten für Standortbetrieb und Intraday.

Regelstrategie

Ladezustand · Gesamte Woche

Mittelwerte mit Min/Max-Band aus den Sekundenwerten. Die gestrichelten Linien markieren SOC-Minimum und SOC-Maximum. Zeitraum und Zeitmarkierung folgen der gemeinsamen Auswahl.

EMS

Eingang Messwert · Vorgabe

Messberichte, Zustandsschätzung und Betriebsvorgaben

Berechnung

Regelung

Ausgang

NAP-/Batterievorgaben und Ausführungsprüfung

Einstellungen

Batteriebetrieb

Ladung ausschließlich aus PV-Überschüssen.

Gewünschte Obergrenze für den Netzbezug in kW. Bei der Lastspitzenkappung soll die Batterie den darüberliegenden Bedarf decken. Der Wert begrenzt auch zusätzliche Netzladung bei Spot-Optimierung und Intraday. Reichen Batterieleistung, verfügbare Energie oder Rampe nicht aus, kann der Bezug darüber liegen. Der Wert ist eine EMS-Vorgabe und keine technische Anschlussgrenze.300 kW
150 kW500 kW

Nicht nutzbarer PV-Überschuss wird bis auf 0 kW PV-Erzeugung abgeregelt. Bei abruptem Lastabfall kann die Batterierampe kurzzeitige Einspeisung verursachen; sie bleibt in Messwerten und Bilanz enthalten.

Vier unabhängige Anlagenläufe mit demselben Fahrplan von A · kontinuierlich. In Handelsleerlaufzeiten übernimmt das lokale EMS; gespeicherte Marktenergie bleibt reserviert.

Regelstrategie

Gewähltes Viertelstundenintervall

Die Batteriekurve folgt der gewählten Regelstrategie. NAP-Leistung und Vorgaben zeigen A und B im selben Viertelstundenblock. Positiver NAP bedeutet Bezug, positive Batterieleistung Entladung. Die folgenden Messwerte und Berichte beziehen sich auf den gewählten Zeitpunkt.

Letzter abgeschlossener Minutenbericht

Messwerte und Energiezähler

Datenstand und wirksame Vorgabe

Vorgaben gelten ab dem angezeigten Ausgabezeitpunkt. Die Cloud verwendet nur bereits empfangene, abgeschlossene Berichte; Sekundenwerte dienen der lokalen Regelung und der Wiedergabe.

Messprofil und Datenbasis

Minutenberichte enthalten mittlere AC-Leistungen und getrennte kumulative Zähler für PV-Erzeugung, Batterie-Ladung/Entladung und NAP-Bezug/Einspeisung. SOC-Schätzung und separate SOC-Prüfreferenz stehen unter Batterie-Rekonstruktion. Die Prüfreferenz ist kein Telemetrieeingang. Verbraucherlast = PV + NAP + Batterie. Exaktes PV-Potenzial ist ausschließlich im Diagnosevergleich verfügbar. Bei Abregelung bleiben die operativen Shadow-Zustände eingeschränkt bestimmbar.

Messprofil: separate AC-Messung für PV, Batterie und Gesamt-NAP; getrennte Batterie- und NAP-Zähler sowie aktiver PV-Abregelstatus werden vorausgesetzt. Die Verfügbarkeit ist am Ziel-EMS zu bestätigen. Initial gelten bekannter Start-SOC und 65 kW Grundlast bei 0 kW PV als Startschätzung. Messung und Übertragung sind ideal, ohne Rauschen oder zusätzliche Verzögerung.

Auswertung

NAP · gewählter Viertelstundenblock

Gewählter BlockNAP-Energie · kWhMax. Bezug · kWMax. Einspeisung · kWZielabweichung · kWh

Steuerungsvergleich · gesamte Woche

VarianteNetto-HandelsergebnisKauf / Verkauf · kWhAbsoluter Blockfehler · kWhBegrenzung · MinutenΔ Speicherenergie · kWh DCMarktverschleiß · €

Zielabweichung = reale NAP-Energie − unabhängige NAP-Referenzenergie − vereinbarte Marktenergie. Ohne Intraday ist die Marktenergie 0; der Vergleich zeigt den Einfluss beider Regelungen auf den EMS-Grundbetrieb. Ausgleichsbuchungen zählen separat und beseitigen diesen Fehler nicht. Negative Speicherenergiedifferenzen zeigen eine Beanspruchung von Standortenergie. Die Markt-Einspeisegrenze begrenzt zusätzliche Batterieeinspeisung; bestehende PV-Einspeisung kann darüber hinausgehen.

Ausführungsprüfung und Praxistauglichkeit

Max. Fehler zum eigenen Blockziel
Max. Baseline-Fehler zur Referenz
Max. Gesamtfehler zur Referenz

Gesamtfehler = Fehler zum eigenen Blockziel + Baseline-Fehler, jeweils mit Vorzeichen pro Block. Die Maximalbeträge können in verschiedenen Blöcken auftreten. Referenzwerte beeinflussen weder Vorgaben noch Abrechnung.

  1. Register und AC-Messpunkte des Ziel-EMS abgleichen; getrennte Zähler und Abregelstatus nachweisen.
  2. Messfehler, Verzögerung, Ausfälle, Neustarts und sichere Ersatzregelung mit realen Aufzeichnungen prüfen.
  3. Akzeptanzgrenzen für Blockenergie, Peaks, Reaktionszeit und Unsicherheit festlegen.
  4. Liefervertrag, Baseline-Methode und Handelsverrechnung vereinbaren; Buchungen unabhängig nachrechnen.
  5. Hardwaretest, passiver Parallelbetrieb und begrenzter aktiver Versuch.

Leistung und Ladezustand

Gesamte Woche · Montag bis Sonntag

672 Intervalle / Woche
Regelstrategie
Zusatzinformation
Aus Telemetrie berechnet
Berechnete Werte

Spot-Preis · oekostrom · 5.–11.10.2026

Netzleistung: positiv = Bezug · negativ = EinspeisungPV-Erzeugung = nach Abregelung

Kennzahlen der gesamten Woche

VerbrauchEnergiebedarf der Verbraucher über die gesamte Woche, aus der Telemetrie rekonstruiert.
…
PV-ErzeugungTatsächlich erzeugte PV-Energie nach Abregelung über die gesamte Woche.…
…
NetzbezugSumme der tatsächlichen Netzbezüge über die gesamte Woche. Bezug und Einspeisung werden getrennt erfasst.…
…
Max. NetzbezugHöchste sekündlich simulierte NAP-Bezugsleistung der ausgewählten Anlage in dieser Woche.…
…

Batterie-Rekonstruktion

Eingang Messwert

AC-Telemetrie, Start-SOC und Modellparameter

Berechnung

Tatsächlichen und virtuellen Batteriezustand schätzen

Ausgang

SOC-Schätzungen für Regelung und Handel; Referenzprüfung

Regelstrategie

Tatsächliche Batterie

Schätzt den tatsächlichen SOC aus Startwert, Wirkungsgrad und Minutenberichten. Die Auswahl gilt für A und B und beeinflusst deren geschätzten Marktbestand und Online-Handelsentscheidungen. Die virtuelle marktbereinigte Batterie wird separat rekonstruiert.

Wie voll ist die Batterie einschließlich Marktteilnahme? Beide Verfahren schätzen denselben tatsächlichen Füllstand aus Minutenberichten.

Minuten-DatengrundlageMax. SOC-Fehler · ppGrößter absoluter Unterschied zum tatsächlichen SOC der simulierten Batterie, geprüft an jedem Minutenende der ganzen Woche. pp = Prozentpunkte; 50 % statt 48 % sind 2 pp.SOC-Fehler am Ende · ppSchätzung minus tatsächlicher SOC am Sonntag um 24:00. Positiv: der Füllstand wird überschätzt. Zeigt den verbleibenden Fehler; ein kleiner Endwert schließt frühere große Fehler nicht aus.

Shadow Battery (virtuelle marktbereinigte Batterie)

Virtueller Batteriezustand ohne den Einfluss der Marktteilnahme. Die Algorithmik führt einen eigenen SOC fort; die unabhängige Simulation ohne Markt dient als Prüfreferenz.

Darstellung des SOC-Vergleichs

DatengrundlageMax. SOC-Fehler · ppGrößter absoluter SOC-Unterschied zur unabhängig simulierten Anlage ohne Markt, geprüft an jedem Viertelstundenende der ganzen Woche. Für alle drei Datenauflösungen gelten dieselben Vergleichszeitpunkte.SOC-Fehler am Ende · ppRekonstruierter SOC minus Referenz-SOC am Sonntag um 24:00. Mit Vorzeichen. Zeigt die verbleibende Zustandsabweichung, aber keine Garantie für künftige Fehlerfreiheit.Max. NAP-Fehler · kWhGrößter absoluter Fehler der rekonstruierten NAP-Energie eines Viertelstundenblocks gegenüber dem Betrieb ohne Markt. Betrifft die geschätzte Baseline, nicht direkt den Regelungsfehler der tatsächlichen Anlage.Σ |NAP-Fehler| · kWhSumme der absoluten NAP-Energiefehler aller Viertelstunden. Gegenläufige Fehler werden nicht verrechnet. Das ist die gesamte Abweichungsmenge, kein verbleibender SOC-Fehler und kein Geldbetrag.Σ NAP-Fehler · kWhSumme der vorzeichenbehafteten NAP-Energiefehler aller Viertelstunden der Woche: Rekonstruktion minus Referenz ohne Markt. Gegenläufige Fehler heben sich auf. Positiv: Netto-NAP-Energie (Bezug minus Einspeisung) überschätzt; negativ: unterschätzt. Auch 0 kWh kann mit großen Fehlern einzelner Blöcke einhergehen.
Fehler richtig einordnen

Bleibt der Fehler bestehen? Maximum und Endwert beantworten verschiedene Fragen. Die Ansicht „Abweichung“ zeigt, wann Shadow-Fehler wachsen oder wieder sinken. Ein Rückgang auf null bedeutet Übereinstimmung zu diesem Zeitpunkt; frühere NAP-Fehler bleiben bestehen.

Tatsächlicher SOC: Minutenmittelwerte verlieren Lade-/Entladewechsel innerhalb einer Minute und damit einen Teil der Verluste. Im aktuellen Modell kann sich dadurch ein positiver Schätzfehler aufaddieren. Getrennte Zähler erhalten beide Energiemengen. Bei idealen Zählern, bekanntem Start-SOC und konstantem Wirkungsgrad ist die Rekonstruktion exakt. Ein Abgleich mit gemessenem SOC ist hier nicht modelliert.

Shadow-SOC: Die Zähler der tatsächlichen Batterie messen keinen hypothetischen Betrieb. Dafür werden PV, Gesamt-NAP und Batterieleistung sowie die EMS-Regeln benötigt. Mittelwerte verlieren deren zeitliche Reihenfolge. Fehler können fortbestehen oder etwa an gemeinsam erreichten SOC-Grenzen zurückgehen. Gegensteuern am NAP korrigiert die Abweichung vom eigenen Ziel, nicht automatisch eine falsche Shadow-Schätzung.

PV-Abregelung: Die Simulation kennt das PV-Potenzial; die Shadow-Berechnung erhält nur die gemessene Erzeugung. Ohne Markt könnte eine weniger volle Batterie zusätzliche PV aufnehmen. War auch dort keine zusätzliche PV nutzbar, beeinflusst das unbekannte Potenzial diesen Schritt nicht. Der Hinweis erscheint vorsorglich, sobald Abregelung auftritt. Er betrifft die Shadow Battery; die Rekonstruktion des tatsächlichen SOC aus Lade- und Entladezählern benötigt kein PV-Potenzial.

Referenzprüfung: Abregelung mit Markt minus Abregelung ohne Markt ergibt die Leistungsdifferenz in kW; über die Zeit summiert ergibt sie die Nettoänderung in kWh. Positive Werte bedeuten zusätzlich ungenutzte PV, negative Werte vermiedene Abregelung. Die Intraday-Bilanz zeigt diesen Wochenwert. Das bekannte PV-Potenzial wird hierfür ausschließlich zur Prüfung verwendet. Gleiche SOC-Werte an einzelnen Zeitpunkten schließen frühere Abweichungen nicht aus; Übereinstimmung mit der Referenz bestätigt den getesteten Verlauf, aber keine allgemeine Eindeutigkeit aus den Messwerten.

Messbasis: Verbrauch = PV + NAP + Batterie; Bezug und Entladung sind positiv. Alle Tabellen beziehen sich auf die ganze Woche; die Tagesauswahl begrenzt nur den Chart.

Anlagentopologie

Eingang Messwert

Gemessene AC-Leistungen

Berechnung

Leistungsbilanz

Ausgang

Verbraucherlast und virtuelle Aufteilung

Regelstrategie

Leistung im gewählten Viertelstundenintervall · SOC am Intervallende aus dem Anlagenmodell (Prüfgröße)

Z1–Z3: simulierte AC-Zählpunkte · NAP: + Bezug / − Einspeisung · Batterie: + Entladen / − Laden

Energiebilanz

Eingang Messwert

Getrennte Lade-/Entlade- und NAP-Zähler

Berechnung

Energiebilanz

Ausgang

Energiemengen; Verluste aus Wirkungsgradmodell

Regelstrategie

Ladeenergie · ACGesamte Ladeenergie aus PV und Netz, am AC-Anschluss der Batterie gemessen.
…
Entladeenergie · ACVon der Batterie am AC-Anschluss abgegebene Energie.
…
SpeicherverlusteWandlungsverluste bei Ladung und Entladung über die gesamte Woche.
…
PV-AbregelungVerfügbares PV-Potenzial, das nicht erzeugt wurde.
…
Ladequellen
PV…
Netz…
SOC Anfang / EndeFüllstand der Batterie zu Wochenbeginn und Wochenende, bezogen auf 100 % ihrer nominalen Kapazität. Die konfigurierten SOC-Grenzen schränken den Betriebsbereich ein.
Anfang
…
Ende
…
Änderung Speicherenergie · DCLadung − Entladung − Verluste = Änderung der Speicherenergie. Positiv: am Wochenende ist mehr Energie gespeichert; negativ: weniger.…

Modellannahmen

Wochenmodell eines mittelgroßen Sägewerks mit synthetischer Verbraucherlast und Sommer-PV, historischen Spotpreisen und synthetischen Intraday-Preisen.

Berechnungsregeln und Quellen

Profile und Batterie

Produktion Mo–Fr 06–22 Uhr; Anlauf ab 05:30 Uhr und reduzierte Last bei Pausen. Grundlast rund 65 kW, Produktionslast meist 280–360 kW, Maschinen-Spitzen bis etwa 500 kW. Samstagvormittag Wartung. PV-Tagesgang 05–21 Uhr mit Leistungsfaktor 0,88 und Wettervariation; ohne Standortbezug.

Start-SOC einstellbar (Standard 50 %), innerhalb der gewählten SOC-Grenzen. Die Eigenverbrauchsreserve im kombinierten Betrieb ist 40 %, ebenfalls auf den SOC-Bereich begrenzt. Gesamtwirkungsgrad einstellbar (Standard 85 %); Lade- und Entladewirkungsgrad sind jeweils dessen Quadratwurzel (im Standard etwa 92,2 %); keine Alterung oder Selbstentladung. SOC-Werte gelten am Intervallende. Quelle für den Wirkungsgrad: NREL ATB 2024.

Shadow Battery

Jede Regelstrategie rekonstruiert ihre Shadow Battery aus Messdaten und bekannten Modellparametern. Geschätzte Marktenergie = aus Telemetrie geschätzte reale Speicherenergie minus eigene Shadow-Energie. Die unabhängige Referenz wird erst nach beiden Betriebsdurchläufen zur Fehlerbewertung berechnet. Spot-Optimierung erlaubt Netzladung im EMS-Betrieb. Die Markttranche erlaubt zusätzliche Netzladung. Schutz der Standortenergie ist ein Regelungsziel; in der Sekundenanlage werden Verletzungen durch die Speicherenergiedifferenz gegenüber der Referenz sichtbar. Ihr freier Laderaum ist das Minimum aus eingestelltem Marktspeicher-Limit und Energie am SOC-Maximum minus Shadow-Energie minus 5 % der Nennkapazität als Sicherheitsabstand. Der tatsächliche Spielraum verändert sich mit dem EMS-Betrieb.

Belegter PV-Laderaum kann zusätzliche Abregelung verursachen. Marktverluste = reale Verluste minus Shadow-Verluste; durch vermiedene Wandlung können sie negativ sein.

Netz und Lieferung

Netzleistung = Verbrauch − PV-Erzeugung + Ladung − Entladung. Online-Kaufaufträge werden anhand des Netzbezugsziels und der bis dahin gemeldeten Bezugsspitze begrenzt. Die physische Ausführung berücksichtigt Leistungs-, SOC- und Rampengrenzen. Das schützt keine bereits vorhandene Überschreitung im EMS-Betrieb. Bei Nulleinspeisung ist 0 kW die angestrebte Untergrenze, sonst gilt die konfigurierte Markt-Einspeisegrenze. Abregelung kann nur die verfügbare PV reduzieren. Verhindert die Batterierampe nach einem Lastabfall die sofortige Rücknahme der Entladung, bleibt die kurzzeitige Einspeisung als tatsächlicher Netzfluss bilanziert.

Marktanteil · geschätzt = realer NAP minus Shadow-NAP. Lokale Lieferabweichung = geschätzter Marktanteil minus gehandelte Leistung. Marktbereinigter NAP = realer NAP minus gehandelte Leistung minus Lieferabweichung. Die bereinigte Energie entspricht damit der eigenen Baseline. Ihre Abweichung zur unabhängigen Referenz wird separat geprüft.

Anlagenregelung und Leistungsrampen werden sekündlich simuliert. Handelsprodukte bleiben viertelstündlich; Messung und Übertragung erfolgen ideal ohne zusätzliche Verzögerungen. Reale Nulleinspeisung benötigt geeignete Wechselrichterregelung und NAP-Messung: SMA.

Abrechnung

Nur Lieferabweichungen aktiver Handelsaufträge werden zum synthetischen Intervallpreis ausgeglichen; die zusätzliche Abweichungsgebühr fällt auf ihren absoluten Energiebetrag an. Beispiel: 100 kW Vertrag gegenüber 85 kW Lieferung über 15 Minuten = 3,75 kWh Mindererfüllung. Energieausgleich kann negativ sein; die Gebühr bleibt nichtnegativ. Ausgleichsenergie: positiv = zusätzlicher Bezug, negativ = zusätzliche Abgabe.

Ohne Handelsauftrag bleiben NAP-Abweichungen zur eigenen Shadow-Schätzung normale Betriebsenergie. Sie werden weder zum Intraday-Preis ausgeglichen noch mit einer Abweichungsgebühr belastet. Technische NAP-Fehler bleiben in der EMS-Auswertung sichtbar.

Wandlungsverluste sind physischer Stromverbrauch aus Netz oder PV und werden in der Energiebilanz separat ausgewiesen. Netzbezug dafür ist bereits in den gemessenen Bezugszählern und der Standortrechnung enthalten; PV-Anteile reduzieren die anderweitig nutzbare Erzeugung. Ein verlustbedingter SOC-Unterschied wird nicht als Ausgleichsenergie gebucht. Maßgeblich für Lieferabweichungen ist die vereinbarte AC-Energie am NAP, nicht ein ausgeglichener DC-Speicherstand. Tatsächliche Minderlieferungen aktiver Aufträge bleiben abrechnungsrelevant.

Handels- und Ausführungskosten gelten für beide Richtungen, Netzkosten auf den positiven Unterschied der Bezugsenergie gegenüber der eigenen Baseline; Verschleiß auf die geschätzte zusätzliche DC-Speicherentnahme. Aggregatoranteil auf positive variable Wochenmarge; Verteilung proportional auf positive Tagesmargen.

Das Ergebnis ist eine Cash-Bilanz nach den aufgeführten Modellkosten, vor Steuern und Kapitalkosten. Unterschiedliche Endbestände beeinflussen den Strategievergleich. Die Standortrechnung umfasst die gesamten gemessenen NAP-Bezüge und Einspeisungen. Das getrennte Handelsbuch verwendet eine modellierte Zuordnung (shadow-v1). Eine gemeinsame Endabrechnung setzt eine vertragliche Verrechnung voraus und wird hier nicht ausgewiesen. Summen entstehen aus ungerundeten Werten.

Handelsannahmen und Quellen

Spot-Daten: oekostrom · EPEX SPOT AT, 5.–11. Oktober 2026, abgerufen am 14. Oktober 2026. 672 Viertelstundenpreise in ct/kWh; Zeitstempel Europe/Vienna. Laut Quellseite Börsenpreise exkl. Abwicklungsgebühr und USt.; Lieferantenaufschlag und variable Bezugskosten werden separat konfiguriert. Diese historischen Spotpreise bilden den Standorttarif. Intraday-Handelspreise sind ein getrenntes synthetisches Szenario.

Intraday-Preise: Das synthetische Wochenprofil ist an die EPEX SPOT AT · Continuous · ID3 · 12. Oktober 2026 und 13. Oktober 2026 angelehnt. Grundlage sind je 96 ID3-Preise für 15-Minuten-Produkte in €/MWh aus den bereitgestellten PDF-Auszügen. ID3 ist der volumengewichtete Durchschnitt der letzten drei Handelsstunden eines Produkts. Die beiden Tagesverläufe und ihre Mischungen bilden die sieben Simulationstage; es sind keine historischen Intraday-Preise der angezeigten Woche 5.–11. Oktober. „Mittel“ verwendet die beobachteten Schwankungen, „Gering“ halbiert und „Hoch“ verstärkt sie um 50 %, jeweils um den Tagesmittelwert. Ohne Wochenenddaten wird kein zusätzlicher Wochenendabschlag angenommen. ID3 dient als Preisnäherung; ausführbare Quotes am Blockanfang und Bid-/Ask-Spreads sind damit nicht nachgewiesen.

Die primitiven Regeln nutzen aktuelle synthetische Quotes. Die rollierende Prognoseoptimierung erhält davon getrennte synthetische Preis-, Last- und PV-Prognosen aus Tagesprofilen und bisherigen Beobachtungen; zukünftige Istwerte werden dabei nicht gelesen. Die modellierte Entscheidung am Blockanfang ist ein technischer Testzeitpunkt. Reale Vorlaufzeiten und Gate Closure müssen vor dem Betrieb berücksichtigt werden; Hintergrund: EPEX Trading Brochure · Februar 2026. Auftragsbuch, Live-Orders und grenzüberschreitender Handel werden nicht modelliert.

Weitere Quellen: EPEX-Handelsprodukte und APCS-Clearingentgelte. Die Modellkosten ersetzen keine realen Tarife.

Link mit Konfiguration